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Wie können sich Gemeinden auf Hitzewellen und die Auswirkungen des Klimawandels vorbereiten? In Ratiboř haben wir gezeigt, dass auch eine kleinere Gemeinde clevere und praktische Lösungen entwickeln kann, die andere inspirieren…
Am Donnerstag, dem 21. Mai, veranstalteten wir in Ratiboř eine Multiplikationsveranstaltung des Projekts BE READY (Projektnummer: DRP0200793), das sich auf die Anpassung von Städten und Gemeinden an den Klimawandel, die Überhitzung des öffentlichen Raums und Dürre konzentriert. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit unseren Projektpartnern DEX Innovation Centre und JINAG – der Südmährischen Agentur für öffentliche Innovationen – durchgeführt.
Wir stellten unseren Weg vor, von der Messung des Mikroklimas über die Einbindung der Bürger und die Erstellung eines Aktionsplans bis hin zur konkreten Umsetzung – einer bioklimatischen Bushaltestelle, die dazu beiträgt, den öffentlichen Raum zu kühlen und den Komfort der Bewohner zu erhöhen. Ein wichtiger Teil des Programms war die praktische Vorführung vor Ort, bei der ein Vertreter des Lieferanten Fairteco die Funktionsweise dieser Lösung, ihre technischen Parameter sowie die Erfahrungen aus dem Betrieb erläuterte. Die Teilnehmer hatten so die Möglichkeit, sich im Detail damit vertraut zu machen, wie eine ähnliche Maßnahme auch in anderen Gemeinden funktionieren kann.
Die Teilnehmer der Veranstaltung besuchten auch das örtliche Informationszentrum, wo sie sich mit der Funktionsweise des ersten KI-Bürgermeisters in der Tschechischen Republik vertraut machten – einem digitalen Doppelgänger des Bürgermeisters, der den Bürgern hilft, sich in den Informationen über die Gemeinde zurechtzufinden, und die Kommunikation mit der Verwaltung vereinfacht.
Wir freuen uns sehr, dass unsere Gemeinde auch von Bürgermeistern und Vertretern von Gemeinden aus der Region Südmähren besucht wurde, wo die Auswirkungen von extremer Hitze und Dürre noch intensiver zu spüren sind. Umso wertvoller war der Austausch von Erfahrungen, Inspirationen und konkreten Lösungen, die auch anderen Kommunen helfen können.
Teil des Programms waren auch Beispiele für bewährte Praktiken aus Tschechien und dem Ausland, Möglichkeiten zur Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen sowie eine offene Diskussion darüber, wie wir unsere Gemeinden widerstandsfähiger und lebenswerter gestalten können.
Wir danken allen Gästen, Projektpartnern und Teilnehmern für dieses inspirierende Treffen!
