Titel des Artikels
Bereits im vergangenen Jahr war die Bewirtschaftung der Waldgrundstücke der Gemeinde Ratiboř ohne unmittelbare Gefahr einer Borkenkäferplage
Die Umfänge der einzelnen im Jahr 2021 durchgeführten Tätigkeiten sind im zusammenfassenden Jahresbericht über die Anbau- und Bergbauarbeiten aufgeführt, der Teil dieses Berichts ist. Fläche des Landes Die für Waldfunktionen vorgesehene Fläche (PUPFL) im Eigentum und Miteigentum der Gemeinde Ratiboř betrug zum 31.12.2021 insgesamt 181,37 ha. Die Vergrößerung der Waldfläche im Vergleich zum Vorjahr erfolgte durch den Kauf von Waldflächen durch die Gemeinde. Die Grundstücke liegen im Katastergebiet von Ratiboř und Růžďka. Waldbewirtschaftungsplan (LHP) und Forest Economic Outline (LHO) Die Waldflächen, die der Gemeinde bereits vor 2018 gehörten, sind in der Forstverwaltungseinheit (LHC) der Stadtwälder Ratiboř organisiert, für die ein Waldbewirtschaftungsplan erstellt wurde, der die Bewirtschaftung für zehn Jahre festlegt. Er wurde von der KÚ der Region Zlín am 24.04.2018 mit Gültigkeit für den Zeitraum vom 01.01.2018 bis 31.12.2027 genehmigt. Dieser Plan legt verbindliche Managementindikatoren fest, nämlich die maximale Fördermenge von 15.064 m³ und die Mindestfläche für pädagogische Eingriffe in Beständen bis zu einem Alter von 40 Jahren in Höhe von 91,47 ha während der zehnjährigen Geltungsdauer des Plans. 2021 war das vierte Jahr dieses Zehnjahresplans. Waldflächen, an denen die Gemeinde einen Miteigentumsanteil hat, sowie jene Waldflächen, die die Gemeinde im Jahr 2018 und in den Folgejahren erworben hat, unterliegen dem Waldbewirtschaftungsplan im Bezirk Vsetín.
Auch diese LHOs werden für einen Zeitraum von zehn Jahren erstellt und für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2029 genehmigt. Im Zuge der Erstellung eines neuen Wirtschaftsplans im Jahr 2027 werden diese Waldflächen dann in den Forstwirtschaftskomplex der Stadtwälder Ratiboř eingegliedert. In diesem Fall ist die Gemeinde verpflichtet, doppelte Aufzeichnungen über die Waldbewirtschaftung zu führen, und zwar für jede Waldeinheit separat. Bergbautätigkeit Die Bergbautätigkeit im Jahr 2021 wurde von Auftragnehmern und lokalen Unternehmern durchgeführt. Am LHC Obecní lesy Ratiboř wurden insgesamt 717 m³ Holz geerntet, und 296 m³ wurden in den für LHO angelegten Wäldern geerntet. Die Gesamtförderung im Jahr 2021 betrug somit 1.013 m³. Davon entfielen 27 % auf Holz aus absichtlichem Holzeinschlag, 57 % auf rindenbefallenes Holz und 16 % auf Holz aus sonstigem unfallbedingtem Holzeinschlag (Brüche, Umwälzungen).
Aus dem zehnjährigen Abbauplan von 15.064 m³ am LHC Obecní lesy Ratiboř wurden zum 31.12.2021 14.244 m³ gefördert, was 94,5 % der Maximalmenge entspricht. Es wurden 1.101 m³ Brennholz versandt, wovon der Eigenverbrauch der Gemeinde 27 m³ Brennholz betrug. Der Brennholzvorrat betrug zum 31.12.2021 92 m³. Der Brennholzverkauf belief sich auf 1.667.535,56 CZK und der durchschnittliche Verkaufspreis für 1 m³ Brennholz aller Sortimente betrug 1.514,56 CZK/m³ ohne Mehrwertsteuer. Anbautätigkeit Der Anbau erfolgte durch Lohnunternehmer, städtische Mitarbeiter und in geringem Umfang auch durch Bürger vor Ort. Die Aufforstung neuer Rodungen erfolgte auf einer Fläche von 6,02 ha mit folgenden Bäumen: Es wurden Anbauverbesserungen (Einpflanzung abgestorbener Setzlinge auf in den Vorjahren angelegten Lichtungen) durchgeführt reduzierte Fläche von 5,06 ha, nämlich: Im Jahr 2021 erreichte die Aufforstung gemessen an der Anzahl der gepflanzten Setzlinge historische Werte, und es kann festgestellt werden, dass die katastrophalen Rodungen der vergangenen Jahre fast wieder aufgeforstet werden konnten.
Pädagogische Interventionen Pädagogische Eingriffe in junge Waldbestände auf einem Teil des im LHC Obecní lesy Ratiboř eingerichteten Grundstücks wurden in den letzten vier Jahren, d. h. seit Beginn der Gültigkeit des LHP, nur auf einer Fläche von 17,17 ha, was 18 Hektar entspricht, durchgeführt % des Mindestvolumens des Plans. Auf dem am LHO ausgestatteten Gelände wurden bisher keine pädagogischen Eingriffe durchgeführt, lediglich Teilaufführungen, die dem eigentlichen Eingriff vorausgingen. Pädagogische Interventionen in jungen Waldbeständen sind für die Gemeinde ein verbindlicher Planindikator, daher besteht die Notwendigkeit, deren Umsetzung zu intensivieren. Schutz der Pflanzen vor Wild Der Schutz von Kulturpflanzen vor Wildtieren, der nur darin besteht, Blattpflanzungen mit Abwehrmitteln zu beschichten oder zu besprühen, ist nicht nur arbeitsintensiv und materialintensiv und daher auch teuer, sondern auch nicht sehr effektiv. Der Bau von Zäunen, der derzeit vom Staat gefördert wird, ist daher für Waldbesitzer wirtschaftlich deutlich vorteilhafter.
Aus diesem Grund wurden weitere 2.230 m Zaun gebaut, unterstützt durch den SZIF-Zuschuss, den MZe-Zuschuss, ein Teil der Umzäunung wurde von der Gemeinde auf eigene Kosten gebaut, hauptsächlich unter Verwendung von bereits einmal verwendetem Gitter. Schutz vor Insektenschädlingen Der Schutz vor Insektenschädlingen bestand in der Installation von Kontrollpheromonfallen für den Fichtenrüssler in einer Anzahl von 10 Stück. Die Wirksamkeit von Pheromonfallen scheint in der aktuellen Situation gering zu sein. Subventionen beziehen Die Brennholzbeschaffung, die Aufforstung mit Meliorationsbäumen und die Pflege junger Waldbestände wurden teilweise durch Zuschüsse aus Mitteln des Landwirtschaftsministeriums in Höhe von 429.807 CZK unterstützt. Der Bau der Zäune wurde teilweise durch Zuschüsse von SZIF in Höhe von 111.350 CZK unterstützt.